Ingersoll Uhren

Marke Ingersoll
Firmensitz Cristano GmbH
Robert-Bosch-Straße 14a
77815 Bühl
Website www.cristano.de
Geschäftsfelder Uhren
Gründungsjahr 1880 (Robert H. Ingersoll & Brother)
Uhren-Shops mit Ingersoll Uhren www.amazon.de



Der Begriff „Dollar Watch“ klingt aus heutiger Sicht, als würde eine Billiguhr offeriert werden. Heute kann man bei gewöhnlichen Jobs einen Dollar in wenigen Minuten verdienen. Als der 1880 in New York durch die Brüder Robert und Charles Ingersoll gegründete Versandhandel „Robert H. Ingersoll & Brother“ 1896 die Taschenuhr Yankee auf den Markt brachte, kostete sie genau einen Dollar, was damals einem üblichen Tageslohn entsprach. Dennoch war die Dollar Watch zu jener Zeit ein vergleichsweise günstiges Uhrenmodell. Immerhin wurden bereits 1899 rund 8000 Stück pro Tag hergestellt und es konnten im Zeitraum von zwei Dekaden über 40 Mio. Ingersoll Uhren dieses Typs an den Mann gebracht werden.
Schon 1892 hatte der Versandhandel mit dem Verkauf von Waterbury Clock Company Uhren begonnen. Die Geschichte sollte sich keineswegs auf Dauer als gelungener amerikanischer Traum erweisen. Das Unternehmen musste schon 1921 Insolvenz anmelden, nach 70 Mio. verkauften Uhren. Die Firma konnte nur durch die Übernahme seitens Waterbury Clock gerettet werden. Bis heute ist die Geschichte von Ingersoll zugleich mit finanziellen Turbulenzen und legendären Uhren wie die Mickey Mouse Uhr, die Pocket-Watch oder die Radiolite (Nachtdesign mit Leuchtziffern) verbunden. Die Markenrechte sind inzwischen weltweit verteilt worden. In Deutschland, Österreich und Italien gehören sie dem Unternehmen Cristano aus dem badischen Bühl.
Die bei jüngsten Tauchgängen am Wrack der Titanic (gesunken 1912) gefundene Ingersoll Uhr des ertrunkenen Passagiers Oscar Scott Woody nährt die Legenden, die sich um den traditionsreichen, amerikanischen Uhrenhersteller ranken.

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