Uhrenarmbänder

Damit eine Armbanduhr dort bleibt, wo sie bestimmungsgemäß vorgesehen ist, benötigt sie eine entsprechende Halterung. Dies übernimmt das Armband, das grob betrachtet einem gewöhnlichen Armband ähnelt. Uhrarmbänder übernehmen allerdings gleich mehrere Funktionen. Sie halten die Uhr in der richtigen Position, so dass das Zifferblatt leicht zu erkennen ist. Dies gilt im weitesten Sinne auch dann, wenn manche Träger die Oberseite auf die Unterseite des Armes drehen. Sie sind es dann gewohnt, den Arm zu drehen oder gar das Armband zu drehen. Letzteres macht allerdings auf Dauer wenig Sinn, wenn die Uhr nicht stabilisiert wird. Nicht selten haben Kanten und Verschlussteile des Armbandes oder des Uhrgehäuses dann ein leichtes Spiel, für Kratzer oder Reizungen auf der Haut zu sorgen.
Neben der stabilisierenden Funktion ist aber auch ein Uhrenarmband eine Form von Schmuck. Viele Träger, die auch sonst Schmuck am Körper tragen, achten – bewusst oder unbewusst – darauf, dass Uhr und Armband optisch mit dem anderen Schmuck eine Einheit bilden. Manche Träger stehen beispielsweise auf Gold, andere auf Silber. Wieder andere legen Wert auf den technischen Titanlook, auf farbenfrohes Plastik oder bevorzugen dezente Uhrengehäuse, kombiniert mit Lederarmbändern.

Material

Als Material stehen zahlreiche Variationen zur Wahl. Zu den Metallen gehören dabei Edelstahl, Titan, Gold bzw. Goldlegierungen usw. Bei Lederarmbändern wird als Ausgangsmaterial das Leder von Krokodilen, Haien, Pferden, Straußen, Rochen, Alligatoren usw. verwendet. Darüber hinaus sind auch Stoff-, Keramik-, Kautschuk und Kunststoffarmbänder im Gebrauch. Zu den Kunststoffarmbändern gehören weitgehend auch Kunstlederarmbänder.
Bei der Wahl des Materials kommt es aber nicht nur auf den persönlichen Geschmack an. Wichtiger ist die Frage nach der Hautverträglichkeit und hier gibt es durchaus Träger, die einzig beispielsweise auf Gold ausweichen können, da alle anderen Materialien zu allergischen Reaktionen führen. Bei künstlichen Materialien wird oft beklagt, dass sie eine starke Schweißbildung auf der Haut verursachen.

Begrenztheit der Auswahl

Ob man eine bestimmte Art des Armbandes wählen kann, hängt von der Bauweise der Uhr ab. Bei manchen, vor allem sehr preisgünstigen Uhren, ist das Armband nicht auswechselbar. Gibt es dann Probleme mit der Haut, muss oft eine ganz neue Uhr gekauft werden. Dies zeigt, dass die Mehrausgabe bei der Anschaffung durchaus am Ende preiswerter sein kann. Zudem lässt sich ein alterndes oder verschlissenes Armband auswechseln.

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