Taucheruhren
Der Mensch forscht seit eh und je. Neben dem Land und der Luft entdeckt
der Mensch auch die Weltmeere. Es gibt kein Gebiet, worüber der Mensch
noch so wenig weiß, wie die Ozeane. Mit der Füllung dieser Nische
musste natürlich auch passendes Werkzeug her. So war es also nur eine
Frage der Zeit, bis die ersten Taucheruhren den Tauchern die zeitliche
Orientierung unter Wasser erleichterten. Dafür typisch ist der drehbare
Minutenring, mit dem die Abtauchzeit festgehalten wird.
Wozu braucht man eine Taucheruhr?
Was macht Taucheruhren aus?
Wer das
Tauchen oder
Schnorcheln als Hobbysport betreibt (z.B. in seinem Urlaub auf
Teneriffa), wird schnell merken, dass man
seine normale Uhr unter Wasser nicht benutzen kann. Dabei ist die Zeit
für den Taucher sehr wichtig. So muss der Taucher doch wissen, wie
lange er schon unter Wasser ist, damit er die Zeit berechnen kann, die
er noch unter Wasser bleiben kann. Da beim Tauchen ein besonderer Druck
auf die Uhr einwirkt, muss diese genau und vor allem dicht und
druckresistent gebaut werden. Neben der reinen Uhrzeit geben
Taucheruhren meist auch Auskunft über die Tiefenmeter. Oft findet sich
auch eine Dekompressionstabelle auf den Taucheruhren. Solche Tabellen
helfen dem Taucher dabei, korrekt wieder aufzutauchen. Beim Auftauchen
ab bestimmten Tiefen ist es nötig, sogenannte Dekompressionsstopps
einzulegen. Taucht man zu schnell auf, können wichtige Organe Schaden
nehmen, da der Druck zu schnell abnimmt. Deswegen müssen in bestimmten
Tiefen Pausen eingelegt werden, damit sich der Körper Schritt für
Schritt an den neuen Druck gewöhnt.
Die Sache mit der Dichte
Viele Tauchuhren aber auch viele
normale Armbanduhren sind mit den beiden Buchstaben WR versehen. Diese
beiden Buchstaben stehen für "water resistant". Uhren, die sich mit
diesem Begriff betiteln dürfen, sind nicht automatisch für den
Tauchsport geeignet. Häufig sogar nicht einmal zum Schwimmen. Oft sind
solche Uhren lediglich Wasser abweisend. Einen umfangreichen Schutz vor
dem Wasser - eine ordentliche Dichtung - liegt hier jedoch nicht vor.
Richtig dicht sind die Uhren meist erst, wenn sie einen gewissen Betrag
kosten. Auch Uhren mit den Bezeichnungen WR 30 oder WR 100 sind trotz
ihre ausgewiesenen Dichte bis ca. 80 Meter für den Tauchsport nicht
geeignet. Zum Schwimmen kann man diese Uhren jedoch einwandfrei
einsetzen. Um als Taucheruhr tatsächlich anerkannt zu sein, muss die
Taucheruhr mindestens 20 bar standhalten. In der Regel sollten es
jedoch schon mal 50 oder 100 bar sein. Bei einer bestimmten Technik
kann man heutzutage eine Dichte bei bis zu 1000 bar erreichen. Diese
Uhr kostet dann jedoch auch dem entsprechend.
Dichtung von Taucheruhren
Wenn man sich mit Taucheruhren
beschäftigt, kommt man zwangsläufig zu der Frage, wie man eine solche
Dichtheit bei Taucheruhren erreichen kann. Zumal sich ja der
Minutenring auf der Uhr noch drehen und die Krone zum Verstellen der
Uhr ebenfalls an der Uhr angebracht sein muss. Das verbreitete
Verfahren zur Abdichtung von Taucheruhren ist das Einsetzen von
Dichtungsringen. Diese werden beim Verschließen der Taucheruhren mit
eingesetzt. Dadurch ist eine sichere Verschließung gegeben. Die Gefahr
liegt jedoch im Batteriewechsel. Erledigt man diese Aufgabe selbst und
macht auch nur einen kleinen Fehler beim Wiedereinlegen der
Dichtungsringe, ist die Dichtheit nicht mehr gegeben. Aus diesem Grund
sollte man bei Taucheruhren, die auch tatsächlich im Tauchsport
eingesetzt werden, regelmäßig Inspektionen durchführen und auch die
Batterien vom Fachmann wechseln lassen. Die angesprochene gegebene
Dichtheit bis zu 1000 bar also umgerechnet 10000 Metern wird auf
anderem Wege erreicht. Hier wird die Uhr mit einer speziellen
Flüssigkeit aufgefüllt, die die Taucheruhr von innen abdichtet und vor
dem Druck schützt.
Taucheruhren sind Imageuhren
Vor allem der drehbare
Minutenring und die vielfältigen Designstudien haben die Taucheruhr zu
einem Modeobjekt gemacht. In erster Linie werden die Taucheruhren nicht
als solche benutzt. Vielmehr werden Taucheruhren im ganz normalen
Alltag getragen. Schlichtweg weil sie den meisten Menschen gefallen.
Diese Erscheinung kommt jedoch auch von den Einstellungen der Taucher
selber: "Der Taucher braucht eine Taucheruhr!" Diese muss in erster
Linie nicht dicht und funktionell sein. Sie muss gut aussehen. Die
Taucheruhr wird somit zu einem Aushängeschild und zu einem
Markenzeichnen, dass der Träger ein Taucher ist.
Taucheruhren für Damen und Herren bestellen bei:
www.amazon.de
Swiss Hypertec
Externe Seiten:
Verbessern Sie Ihre telefonische Erreichbarkeit und das Erscheinungsbild Ihres Unternehmens mit dem Telefonservice von TopBüro.